Infos zum Projekt Demografiewerkstatt Kommunen

Deutschland ändert sich

Es gibt immer weniger Menschen in Deutschland. Von den wenigen Menschen sind viele alt. Es gibt mehr alte Menschen als junge Menschen. Die Menschen werden immer verschiedener. Deshalb ändert sich auch die Politik. Das merken wir vor allem in den Städten, Landkreisen und Gemeinden. Deshalb brauchen sie einen Plan. Die Städte, Landkreise und Gemeinden ändern sich verschieden schnell. Der Plan soll aber für alle Städte, Landkreise und Gemeinden gut sein. Dafür gibt es ein Projekt. Städte, Landkreise und Gemeinden sind: Kommunen. Deshalb heißt das Projekt: Demografiewerkstatt Kommunen. Kurz sagen wir: DWK.

In dem Projekt DWK geht es nicht um Teile von der Kommune. In dem Projekt DWK geht es um die ganze Kommune und alles was sie macht.

Zum Beispiel:

  • politische Arbeit
  • Verwaltung

Deshalb können wir  in dem Projekt DWK viele verschiedene Fragen beantworten. Zum Beispiel:

  • Wie können die Teile der Kommune besser zusammenarbeiten?
  • Wie können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr mitbestimmen?
  • Wie können die Bürger und Bürgerinnen mehr mitbestimmen?

Diese Kommunen machen bei dem Projekt mit: 

  • Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein
  • Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen
  • Landkreis Emsland mit der Gemeinde Vrees in Niedersachsen
  • Regional-Verband Saarbrücken
  • Stadt Riesa in Sachsen
  • Stadt Adorf im Vogtland in Sachsen
  • Stadt Grabow in Mecklenburg-Vorpommern
  • Stadt Dortmund in Nordrhein-Westfalen.

Die Kommunen in Deutschland sind sehr verschieden. Deshalb sollen sehr verschiedene Kommunen bei dem Projekt mitmachen. Sie sind zum Beispiel verschieden groß. Dortmund ist eine sehr große Stadt. Die Stadt Riesa in Sachsen ist klein.

In Deutschland gibt es Verschiedenes: Zum Beispiel gibt es Berge und es gibt Meere in Deutschland. Die Menschen in Deutschland sprechen verschieden. Menschen in Süd-Deutschland reden anders als Menschen in Ost-Deutschland. Menschen in Deutschland leben verschieden. In Deutschland gibt es viele Städte. In der Nähe der Städte sind Dörfer. Jede Stadt ist für die Dörfer wichtig, die in der Nähe sind. Das nennt man: dezentrale Siedlungsstruktur. Das alles macht, dass es Deutschland gut geht. Deutschland ist ein reiches Land. In Deutschland können alle gut leben.

Deutschland kann auch zu verschieden werden. Zum Beispiel: Junge Menschen gehen aus bestimmten Dörfern weg. Sie arbeiten vielleicht in der Stadt. Nur noch alte Menschen leben in den Dörfern. In den Dörfern kann man dann nicht mehr so gut leben. Vielleicht gibt es bald keine Supermärkte mehr in der Nähe. Vielleicht gibt es keinen Pflegedienst und die Busse fahren nicht mehr. Diese Probleme wollen wir lösen. Das ist nicht einfach.

Das Ziel vom Projekt DWK

Die Menschen in den Kommunen ändern sich. Zum Beispiel gibt es viele alte Menschen. Deshalb sollen sich auch die Kommunen ändern, damit alle in den Kommunen gut leben können. Was die Kommunen dafür machen müssen, ist verschieden. Denn die Kommunen sind verschieden. Im Projekt DWK können die Kommunen überlegen, was sie machen müssen. Zum Beispiel: Die Kommunen im Projekt erarbeiten Abläufe. Nach dem Projekt können sie Vorbild sein für andere Kommunen. Wichtig ist: Wenn das Projekt vorbei ist, soll es in jeder Kommune bestimmte Abläufe geben. Die Abläufe sollen so sein, dass andere Kommunen es genauso machen können.

Das sollen die Kommunen im Projekt machen:

Das Projekt dauert 5 Jahre.
In den 5 Jahren bekommen die Kommunen Beratung und Unterstützung.
Jede Kommune soll Ideen und Pläne machen.
Nach 5 Jahren:
Die Ideen und Pläne sollen so sein, dass andere Kommunen es genauso machen können.

Die Menschen in den Kommunen können besser selbständig leben. Das können sie, bis sie sehr alt sind. Junge Menschen können in den Kommunen überall mitmachen. Junge Menschen können in den Kommunen lernen, was sie am besten können. Eltern können in den Kommunen arbeiten und Zeit für ihre Familie haben. Das ist ein Ziel von der Kommune. Die Kommune tut etwas für dieses Ziel.
Menschen sind verschieden. Alle Menschen sollen überall mitmachen können. Niemand soll ausgegrenzt werden. In den Kommunen von dem Projekt DWK arbeitet jeder daran mit.
Die Kommunen in dem Projekt probieren Sachen aus. Sie merken, was gut ist und was sie anders machen sollen.Sie sammeln Erfahrungen und schreiben alles auf. Die Texte aus allen Kommunen werden gespeichert. Alle Texte zusammen heißen:
Demografie-Strategie. Andere Kommunen können die Texte lesen. Ministerien und ihre Behörden können die Texte lesen. Die Ministerien können die Infos an andere Länder weitergeben.

Infos über das Projekt DWK

Das Projekt DWK dauert 5 Jahre. In den 5 Jahren machen die Kommunen Pläne. Die Pläne sollen den Kommunen helfen, wenn es immer mehr alte Menschen gibt. In den 5 Jahren bekommen die Kommunen Beratung. Die Beratung unterstützt die Kommunen. Die Beratung ist so, wie die Kommunen es brauchen.
Es gibt ein Büro für das Projekt DWK. Es heißt: DWK Geschäftsstelle. Das Büro ist in Bielefeld. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Büro haben diese Aufgaben: Sie entscheiden, wann die Kommunen etwas im Projekt machen müssen. Das Büro gehört zu dieser Firma:
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Es soll neue Projekte geben. Es gibt alte Projekte. Diese Projekte sollen gut zusammenarbeiten. Das sollen sie lange machen. Sie sollen auch bei dem Projekt DWK mitmachen.
Bei der Technischen Universität Dortmund gibt es die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. Sie arbeitet in dem Projekt DWK mit

Das erste halbe Jahr vom Projekt DWK

Es gibt Veranstaltungen über das Projekt in allen Kommunen, die mitmachen. Über jede Kommune gibt es einen Text. Die Texte schreibt die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. In den Texten steht, wie die Kommunen sind. Zum Beispiel:

  • Wie viele alte Menschen in der Kommune lebenundwie viele junge Menschen in der Kommune leben.
  • Welche Angebote es in der Kommune für alte Menschen gibt.
  • Welche Angebote es in der Kommune für junge Menschen gibt.

Die Texte heißen: Kommunalprofil.
Die Texte helfen den Kommunen, einen Plan zu machen.
Die Arbeit an dem Plan heißt: Zukunfts-Werkstatt.
Der Plan heißt: Werkstattplan.

Der Plan hilft den Kommunen dabei:

  • zu entscheiden, was sie als nächstes machen
  • gut mit den Beratern zusammen zu arbeiten

Nach dem ersten halben Jahr vom Projekt DWK
Die Kommunen im Projekt DWK sollen:

  • miteinander über ihre Pläne reden.
  • zusammenarbeiten
  • mit anderen Projekten zusammenarbeiten. Zum Beispiel mit Projekten vom Ministerium, Projekten vom Bund oder anderen Projekten.

Die Kommunen sollen genau prüfen:

  • wie leben Frauen
  • wie leben Männer
  • wie leben alte Menschen
  • wie leben junge Menschen
  • wie leben Deutsche
  • wie leben Menschen aus anderen Ländern
  • wie leben Menschen, die alleine leben. wie leben Familien
  • wie leben Allein-Erziehende
  • wie leben Paare

Das ist besonders wichtig.

Die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. arbeitet in dem Projekt DWK mit:

  • Sie schreibt genau auf, was die Kommunen im Projekt DWK machen.
  • Sie sagt, ob es gut oder schlecht ist.

So gibt es in dem Projekt DWK neues Wissen. Das neue Wissen hilft dabei:

Tipps und Ideen für viele Kommunen zu geben, mit denen viele Kommunen gut arbeiten können.

Zu dem Projekt DWK gehört eine Gruppe.
Die Gruppe heißt: Steuerungsgruppe.
Die Steuerungsgruppe trifft sich, wenn im Projekt etwas Besonderes war. In der Gruppe sind:

  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es heißt kurz: BMFSFJ
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen  von den kommunalen Spitzenverbänden
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Deutschen Fernsehlotterie

Die Kommunen

Hier finden Sie mehr Infos über die Kommunen, die bei dem Projekt mitmachen:

Die Projekt-Partner

Hier finden Sie mehr Infos über Partner und Partnerinnen  von dem Projekt:

Adresse

Geschäftsstelle DWK Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Am Stadtholz 24 33609 Bielefeld

Telefon

0521 106 73 64 oder
0521 106 73 21

Email

info@demografiewerkstatt-kommunen.de

Internet

www.demografiewerkstatt-kommunen.de